In eigener Sache zum Presseartikel vom 26.03.2022

 

 

Mit viel Verwunderung haben wir – die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Essel − die Presse der vergangenen Tage verfolgt, insbesondere den Artikel mit dem Titel „Das Millionenprojekt Feuerwehrhaus“ vom 26. Februar 2022.

 

Nach der gemeinsamen Stellungnahme der #SPD, #UWG und #Grünen zum geplanten Neubau des Esseler - unseres - Feuerwehrhauses vom vergangenen Wochenende möchten wir nachfolgend drei wesentliche Punkte aufgreifen:

 

1. Raumbedarf der FF Essel

Seit gut einem Jahr befinden wir uns in enger Absprache mit der Samtgemeinde-Feuerwehr und dem Rathaus zur Planung des Esseler Raumbedarfs. Im Zuge dieser Planungen beschränkt sich das Ortskommando auf den aus unserer Sicht minimalen Raumbedarf. Für die Kinder- sowie Jugendabteilung ist ein gemeinsamer Raum zur Nutzung vorgesehen; ursprünglich war für jede Abteilung einmal ein einzelner Raum geplant. Die Räumlichkeiten der Einsatzabteilung sind ebenfalls, und dies in Abstimmung mit der Feuerwehr Unfallkasse, auf ein Minimum zusammengestellt. Aus Sicht der FF Essel ist es keinesfalls sinnvoll, die aktuelle Planung zu verändern.

 

2. Katastrophenschutz

Im Artikel wird zudem von „weiteren Räumen für den Katastrophenschutz“ berichtet. Dies ist eindeutig eine Falschaussage, denn die Planung der Samtgemeinde-Feuerwehr besteht darin, die vorgesehenen Räume der FF Essel im Katastrophenschutzfall für die Koordinierung der Schutzmaßnahmen zu nutzen. Zusätzliche Räume sind nicht geplant.

In der Samtgemeinde Schwarmstedt sind Räumlichkeiten dieser Art aktuell noch nicht vorhanden. Dies ist kritisch. Wir möchten betonen, dass das Sturmtief „Zeynep“ vor Kurzem die absolute Notwendigkeit der angedachten Räume aufgezeigt hat. Denn bereits bei einem solchen Szenario ist die Bildung einer örtlichen Einsatzleitung zur Koordinierung der Einsätze unabdingbar. Eine enge Anbindung an die EDV-Räume der Samtgemeinde ist im Katastrophenfall ebenfalls hilfreich.

                                                                                                                                            

3. Waldbrandlöschfahrzeug

Das vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellte spezielle Waldbrand-Löschfahrzeug wurde nach intensiven und engen Abstimmungen der Feuerwehren der Samtgemeinde bewusst am Standort Essel platziert. Für die Ausübung der Aufgaben gibt es spezielle Anforderungen an die Besatzung, die an diesem Standort erfüllt werden können. Neben der Tatsache, dass Essel zentral in der Samtgemeinde liegt, gibt es in der Gemeinde Essel große Waldflächen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre ist dieses Fahrzeug auch für die örtliche Brandbekämpfung ein großer Gewinn.

 

Wir freuen uns über die in den vergangenen Tagen auf verschiedenen Kanälen kommunizierten Richtigstellungen und hoffen auf das Vertrauen der Ratsmitglieder in die Fachkenntnis ihrer Feuerwehr. Gleichwohl appellieren wir noch einmal an alle Beteiligten, eine zeitnahe Umsetzung der Beschlüsse und Empfehlungen zu realisieren.

 

Abschließend möchten wir uns auf ein treffendes Zitat von #LarsKlingbeil beziehen: „Nicht die Feuerwehr kostet Geld, sondern der Schutz der Bürger.“

 

Eure Feuerwehr Essel

 

 

Einsatzabteilung

Die Aktiven Kameraden / innen der Feuerwehr Essel

 

Jugendabteilung

Die Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren

 

 

Kinderfeuerwehr

Unsere Kleinsten im Alter von 6 bis 10 Jahren, die Esseler Blaulichtbande

 

 

 

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